Fußball

Reus spielt zum KumpelpreisMessi kassiert fünfmal so viel wie Müller

13.05.2026, 11:30 Uhr
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Lionel Messi und Thomas Müller spielen nur sportlich in einer Liga. (Foto: AP)

Lionel Messi ist nicht nur sportlich das absolute Aushängeschild der MLS, auch finanziell ist der argentinische Fußball-Superstar allen anderen Spielern der Liga meilenweit enteilt. Auch Bayern-Ikone Thomas Müller kommt da nicht mit. Ex-BVB-Star Marco Reus spielt zu einem Freundschaftspreis.

Weltstar Lionel Messi ist weiterhin mit großem Abstand der bestbezahlte Fußballer in der nordamerikanischen Profiliga MLS - und stellt Thomas Müller klar in den Schatten. Der argentinische Weltmeister kassiert bei Inter Miami ein Grundgehalt von 25 Millionen US-Dollar und damit mehr als doppelt so viel wie der Zweitplatzierte in diesem Ranking. Dies ist Heung-Min Son (Los Angeles FC), der 10,36 Millionen Dollar erhält. Den entsprechenden Gehaltsreport hatte die MLS-Spielervereinigung veröffentlicht.

Ex-Weltmeister Müller bekommt bei den Vancouver Whitecaps ein Grundgehalt in Höhe von 5 Millionen Dollar, er ist in diesem Ranking damit Neunter. Timo Werner kommt bei den San Jose Earthquakes auf 3,73 Millionen Dollar, Marco Reus verdient bei Los Angeles Galaxy knapp über 600.000 Dollar. Der deutsche Stürmer Hany Mukhtar wird beim SC Nashville mit 4 Millionen Dollar entlohnt.

Klare Grenzen für Teams

Die Spielervereinigung veröffentlichte nicht nur das Grundgehalt, sondern listete auch die durch die Verträge garantierten Einnahmen auf. Diese enthalten Zusatzzahlungen, wie etwa einen Bonus für die Vertragsunterschrift. Messi kommt damit auf 28,33 Millionen Dollar im Jahr, Müller auf 5,152.

Dem Gehaltsvolumen der Teams sind klare Grenzen gesetzt, um zu verhindern, dass die Schere zwischen kleineren und größeren Klubs zu weit auseinanderklafft. Um große internationale Stars in die MLS locken zu können, wurde allerdings 2007 eine Ausnahmeregel geschaffen - die sogenannte Beckham Rule. Demnach darf jedes Team bis zu drei "Designated Player" benennen, deren Salär das Gehaltsvolumen nicht belastet - und denen entsprechend mehr bezahlt werden kann. Während Werner, Müller und Messi von dieser Regelung profitieren, gehört Reus, der in seiner Zeit bei Borussia Dortmund pro Jahr bis zu 10 Millionen Euro verdiente, nicht zu den "Designated Players".

Quelle: ntv.de, ter/sid

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